Die inzwischen fünfte Sommerreise führte die Ski- und Freizeitabteilung des SV Rohrhof an Pfingsten nach Portugal. In den vergangenen Jahren waren bereits Schottland, Irland und Andalusien die Ziele.

Am frühen Samstagmorgen brachte der Bus der Firma Mayer Reisen aus Plankstadt die erwartungsfrohen 34 Teilnehmer an den Frankfurter Flughafen. Dann ging es mit dem Flieger der Lufthansa zum ersten Ziel, der nordportugiesischen Metropole Porto. Wohlbehalten angekommen wurde die Zeit bis zum Abendessen für einen ersten Spaziergang durch die Altstadt an den Ufern des Douro genutzt.

Am zweiten Tag lernten die Teilnehmer bei einer Stadtrundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Portos kennen. Den beeindruckenden Börsenpalast, die reich geschmückte Kirche Sao Francisco und das malerische Ribeira–Viertel direkt am Douro-Ufer. Der Besuch einer Portweinkellerei mit anschließender Probe rundete die Exkursion ab.

Dann ging es weiter nach Coimbra, die älteste Universitätsstadt Portugals. Durch malerische Gassen und vorbei an interessanten Kirchengebäuden führte der Weg hinauf in die Oberstadt, wo majestätisch die Universität mit ihrer beeindruckenden Bibliothek thront. Den Abschluss bildete am Abend ein traditionelles Spanferkelessen.

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen eines Besuchs des Wallfahrtsortes Fatima, für die Portugiesen nach einer Marienerscheinung der heiligste Ort des Landes. Vor kurzem war dort auch Papst Franziskus in der Basilika mit dem größten Kirchenplatz der Welt zu Besuch. Weiter ging es dann nach Tomar, wo man die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannte Templerburg mit dem Converto do Cristo zum Ziel hatte. Abends erreichte man dann die Hauptstadt Lissabon.

Am Tag 4 geht es nach dem Frühstück auf Entdeckungstour mit der sehr kompetenten Reiseführerin Paula. Sie erklärte die bedeutensten Sehenswürdigkeiten der glanzvollen Metropole am Tejo, wie das Hieronymuskloster, den Turm von Belem, das lebendige Geschäftsviertel Baixa mit dem imposanten Praca do Comercio und das romantische Altstadtviertel Alfama. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung.

Am nächsten Tag ging die Reise weiter Richtung Algarve mit einem Stopp in Evora, ebenfalls unter UNESCO-Schutz. Zeugnisse aus römischer, westgotischer und maurischer Zeit waren zu bestaunen. Besonders sehenswert die Kathedrale sowie die gruselig anmutende Knochenkapelle „Capela dos Ossos“. Die Fahrt führte weiter durch Hügellandschaften und malerische Korkeichenwälder bis zur südlichen Küste Portugals, der Algarve.

Das komfortable Hotel direkt an der Felsenküste des Atlantiks bei Faro bot dann für die restlichen zwei Tage alle Möglichkeiten zum Relaxen und zur Verarbeitung der gewonnenen Eindrücke. Ein Besuch eines der ältesten Orte der Algarve, Lagos, rundete den Aufenthalt ab.

Am Tag 8 war es dann soweit, am frühen Morgen hieß es „Adeus Portugal“ . Von Faro aus ging es mit dem Flieger wieder nach Hause. Eine wunderschöne Reise, hervorragend organisiert von Dieter Schuster, fand ihr Ende.

gez. Toni Grundler